26.April 2020 – zwei Seiten am Morgen

26.April 2020 – zwei Seiten am Morgen
Kurt weinte den ganzen Tag. Er schluchzte, die Tränen rannen ihm aus den Augen. Gestern hatte er noch Flieder im Garten gepflückt, war über die kleine Mauer balanciert, hat auf der Wiese mit seinem kleinen Hund rumgerollt. Peter war nicht mehr zu sehen. Lieselotte hatte ihren Mann verlassen. Gertrud lag verschüttet im Keller des Hauses. Als eine Bombe eingeschlagen war, sauste sie mit ihrem Lehnstuhl, auf dem sie saß, direkt in den Keller. Wahrscheinlich war sie dann gleich tot oder auch nicht. Menschen gingen in den Bunker oder eben nicht. 
Eine Mutter erzählte ihrem Kind immer wieder, sie sei bei Bombenalerm mit ihm unterwegs gewesen, alle Leute um sie herum stürzten zu dem Bunkereingang in der Nähe. Das Kind begann zu schreien. Und die Mutter hatte Angst. Sie wollte nicht mit dem schreienden Kind mit all den Menschen, die auch Angst hatten und ganz außere Atem vom Laufen waren mitten in dem drin, mit dem Kind die Treppe runter stürzen, wo ließ sie den Kinderwagen, den sie gerade von Nachbarn geschenkt bekommen hatte. All diese Gedanken gingen im Kopf der Mutter rum. Da nahm sie plötzlich den Kinderwagen, schob ihn vor sich her und rannte so schnell sie konnte in die Richtung der Wohnung ihrer Schwägerin.Sie hörte nicht auf das Kind, das jetzt durch die Bewegung aufgehört hatte zu weinen. Sie nahm ihre Beine in die Hand und rannte in vollem Tempo eine Straße entlang, die Sirenen heulten, die andere Straße entlang, vor sich den Kinderwagen mit dem Kind. Sie stürzte nicht, sie stolperte nicht . Sie klopfte an die Tür der Wohnung, die Tanten waren schon alle im Keller. Sie klopfte heftig, nahm das Kind aus dem Kinderwagen unter den Arm. Irgend jemand aus dem Haus machte ihr die Tür auf. Sie nahm mit einer Hand den Kinderwagen, zog ihn in den Hausflur, knallte die Tür hinter sich zu und stürmte mit dem Kind unter dem Arm die schmale Treppe hinunter. Das Kind war mucksmäuschen still. Unten angekommen, warf sie es in den Arm einer Tante und stellte sich in den Keller. Alle Augen waren auf sie gerichtet, sie konnte kaum Luft bekommen. Die ersten Bomber flogen über das Haus. 
Später erzählte die Mutter dem Kind, Der Bunker, in den sie nicht gegangen war mit dem Kind, in den waren Bomben eingeschlagen und fast alle Menschen darin gestorben.
urs

Dojo Zemrai

Yo, yo, de pronto multiplicada en cientos, miles, millones, infinitos yo. Veo mi espalda, mi pelo, mi ropa, me veo mover mi mano, yo y mis millones de yo. Comenzamos una danza simétrica, primero un brazo, que se extiende, y rompe la luz, la luz, la luz también es infinita, a veces millones de rojos, de azules. Miro a la derecha, me giro y sigo estando ahí, soy una estrella, de luz, de rostros, de cuerpos, cuántos somos? Soy millones. Hay sonido? No, no hay sonido. Todo es un movimiento en silencio. Soy una estrella en un ascensor. Yo me muevo y el ascensor se mueve también, sube muy lentamente, y mientras, yo y mis infinitos yo bailamos una dnza con la luz y el silencio. No hay nadie más, pero somos millones, somos el infinito. Hago muecas y no me veo, estoy centrada en ver esta inmensa fila radial que se extiende a mi derecha, a mí izquierda, delante, detrás. Me surge una pregunta …. Hay alguien más que yo y mis otros yo aquí? Sí. Seguro que hay un haz, una fila, en la que se ha colado otro, otra. Así es que no estoy sola, estamos juntos, mis miles, millones, infinitos yo, tú y yo y la luz …

Dojo Zemrai, 29.12.2019

Atomatic writing by Mó Candela

from my own quarantine with love


Strange time, strange spring.
Somebody could thing sometime in what’s ocurring?
The imprevisible contact between two unknown.
To put the reality in the limit of the fall, to test the governments, to do the citizens less free.
Now we are the laboratory ….
The laboratory of ourselves: experiences beyond our capacities, spreading our limits.
Also, all of us are the laboratory to the power in the dark. We must to fight against it. Putting in balance our conciencious, deeping in our power to re-creation, to re-invention, to re-flexion

Mó Candela